Benjamin Lehmann berichtet vom Jugendprogramm „aufwärts.“ in Flüeli

Vom 23. bis zum 25. Juni fand die Diözesanwallfahrt der Erzdiözese Freiburg in Flüeli statt. Unter den knapp 600 Gläubigen waren auch 49 Jugendliche und junge Erwachsene bei der Fahrt dabei. Für sie wurde – federführend durch die KLJB Freiburg – ein eigenes Jugendprogramm angeboten, das durch das Leitungsteam (Raphael Würth, Michael Knaus, Lucas Schwier und Benjamin Lehmann) vorbereitet wurde. Dieses reiste bereits am Donnerstag an, um alles für die Ankunft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und für das Wochenende vor Ort zu organisieren.

Am Freitag reiste die Gruppe, die aus KLJB-Mitgliedern, Ministranten und Firmanden bestand, mit Bussen in die Schweiz. Nachdem die Jugendherberge bezogen war ging es zur Eröffnungsvesper mit Erzbischof Stephan Burger. Anschließend genossen wir die kulinarischen Künste des KLJB-Fördervereins, der uns das ganze Wochenende über hervorragend bekochte. Dafür ein herzliches „Vergelt´s Gott!“ an Christine Kuhmann, Stefan Löffler und Markus Kury. Gut gestärkt ging es auf den Lichterpfad. Auf dem Weg, ausgehend vom Ort Flüeli selbst, ging es an der Bruder Klaus-Einsiedelei samt oberer Ranftkapelle vorbei, über die untere Ranftkapelle und den Fluss, hoch hinauf zur Möslikapelle und weiter bis zur Kirche St. Niklausen. Unterwegs gab es sechs Stationen mit Impulsen, wie zum Beispiel Meditationen, Gebete, persönliche Lebensdenkweisen etc.. Dabei wurde das Leitungsteam durch den BDKJ und den KLJB-Förderverein unterstützt, denen wir an dieser Stelle auch nochmals ausdrücklich danken wollen. Oben in St. Niklausen erwartete uns ein sehr prägendes und beeindruckendes Nachtgebet mit der eigens gebuchten Band, die aus drei Profimusikern bestand und die den Wortgottesdienst musikalisch auf eine völlig unbekannte Weise umrahmten. Den Rückweg in stockdunkler Nacht traten wir schließlich mit Kerzen an, was einen tollen Anblick bot und den Lichterpfad vollends abrundete.

Am Samstag konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach einem Morgenimpuls und einem Anschuggerle im Anschluss an das Frühstück für verschiedene altersgerechte Workshops eintragen. Angeboten wurde ein Visionenweg, Bogenschießen mit Klettermöglichkeiten, eine Diskussion kirchenpolitischer Themen sowie ein Musikworkshop mit den Berufsmusikern. Ein großes Highlight war mittags das Gespräch mit dem Freiburger Erzbischof Stephan Burger, der sich eine Stunde für uns Zeit nahm und in lockerer Runde einen sehr interessanten Dialog mit uns führte. Er blieb sogar gerne zu Kaffee und Kuchen, um noch weiter im Gespräch bleiben zu können. Nachmittags wurden dann die Workshops abgewechselt, so dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei der vielfältigen Angebote wahrnehmen konnten. Abends feierten wir unseren Jugendgottesdienst im Saal der Jugendherberge mit einem anschließenden Johannesfeuer hinter dem Haus, wobei die Profimusiker zur festlichen Lagerfeuerstimmung beitrugen.

Am Sonntag verließen wir die Jugendherberge wieder samt Gepäck, um die verschiedenen Busse aufzusuchen. Nach der Eucharistiefeier mit dem Erzbischof folgte noch eine Abschlussrunde und ein Feedback über das Wochenende. Danach verabschiedeten wir unsere sehr motivierten und tollen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. So ging ein sehr beeindruckendes und prägendes Wochenende mit vielen tollen Menschen, Erlebnissen und Gedanken in Flüeli völlig zufrieden zu Ende.

An den Schluss meines Berichts will ich noch ein bekanntes Gebet von Bruder Klaus stellen, das uns während des Wochenendes in Flüeli begleitete:

Mein Herr und mein Gott,

nimm alles von mir,

was mich hindert zu Dir!

Mein Herr und mein Gott,

gib alles mir,

was mich fördert zu Dir!

Mein Herr und mein Gott,

nimm mich mir

und gib mich ganz zu eigen Dir!

(Bruder Klaus)

 Text: Benjamin Lehmann

…und hier noch einige Statements von Flüeli-Teilnehmerinnen und –Teilnehmern:

„Wallfahren gehen doch nur alte Menschen. Ja, das dachte ich bis zu meiner Anmeldung für das Programm zur Diözesanwallfahrt auch. Nach drei Tagen Flüeli kann ich sagen: Auch als KLJBlerin kann man Wallfahren gehen! Es waren unglaublich beeindruckende, berührende, lustige und nachhaltige Tage, die ich auf den Spuren von Bruder Klaus erleben durfte, bei denen mir wieder einmal bewusst wurde, dass man Gott nicht nur in einem Gotteshaus spüren kann.“ (Christine Berg)

„Ich freue mich, dass sich Erzbischof Burger Zeit genommen hat, um mit den Jugendlichen hier in aller Ruhe ins Gespräch zu kommen!“ (Paul Rögler)

„aufwärts. heißt für mich: mit 50 bunt zusammengewürfelten jungen Menschen eine unglaublich intensive Zeit zu erleben. aufwärts. heißt: gemeinsam unterwegs sein, feiern, nachdenken, erzählen… aufwärts. war einfach nur genial, mit tollen Leuten an einem der besondersten Orten dieser Welt.“ (Michael Knaus)

„Beeindruckend. Das trifft wohl am besten, was da für mich an diesem Wochenende passiert ist. Dass so viele völlig unterschiedliche junge Menschen zusammenkommen und in drei Tagen Kirche und Gemeinschaft live erleben und feiern können, war schlicht fantastisch. Ob beim Lichterpfad durch die Nacht, beim Baumklettern, im Gottesdienst, der Hammer-Performance der legendären Ambassa Doors oder im direkten Gespräch mit Erzbischof Stephan Burger – da ist etwas passiert, da geht es gemeinsam „aufwärts.““ (Raphael Würth)

„Ich bin sehr stolz, dass der Förderverein nach diesem Wochenende auch Hostienbacken in sein Portfolio aufnehmen kann… 🙂 Herzlichen Dank an alle meine Mit-Pilger, Mit-Kocher, Mit-Fahrer, Mit-Schwitzer, Mit-Lacher, Mit-Singer, Mit-Putzer für ein wunderbares Wochenende!“ (Christine Kuhmann)

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