AK „Kluger und nachhaltiger Konsum“

Hinweis: Der komplette Inhalt dieser Unterseite wird gerade überarbeitet. Aktuelle Infos folgen in Kürze.

 

Die Delegierten der Diözesanversammlung der KLJB Freiburg beschlossen im Herbst 2009, einen Arbeitskreis zum Thema „Kluger und nachhaltiger Konsum” (AK „KnK”) zu gründen. Folgende Aufgaben und Ziele verfolgt der Arbeitskreis:

Die Mitglieder des AKs haben die Aufgabe, eine Handlungsempfehlung für alle KLJB-Mitglieder anhand von konkreten Beispielen zu erarbeiten. Diese Handlungsempfehlung ist nun online. Wir haben Praxisbeispiele aus dem Alltag gesucht und geben Tipps und Anregungen, wie ihr klug mit Ressourcen und der Umwelt umgehen könnt. Es ist uns klar, dass dieses Thema so vielseitig ist, dass gar nicht alle Aspekte berücksichtigt werden können. Wenn euch also beim Lesen Ideen kommen oder ihr Fragen und Anregungen habt, dann wendet euch gerne an den Arbeitskreis (nicole.arweiler@kljb-freiburg.de). Außerdem organisieren wir für die Miglieder der KLJB Freiburg interessante Exkursionen zum Thema „Kluger und nachhaltiger Konsum”. So waren wir im März 2012 bei der Landesausstellung „Unser täglich Brot…Die Geschichte der Industriealisierung unserer Ernährung” im Mannheimer TECHNOSEUM. Auch für November 2013 ist eine Exkursion in Planung. Ihr dürft gespannt sein!

Und nun viel Spaß beim Entdecken unserer Rubrik!

Unsere Handlungsempfehlung-Praxistipps für den (KLJB-)Alltag!

 

Lebensmittel: Was kann ich beim Einkauf beachten?

Jeden Tag stehen wir vor der Entscheidung, was wir essen wollen. Dabei gibt es einige Kriterien, die ihr beachten könnt, um euch nachhaltig zu ernähren.

 

Als Grundprinzipien sollten gelten: regional, saisonal, ökologisch und fair.

Diese können unter anderem durch folgende Punkte erreicht werden:

– beim Landwirt in der Nähe, beim Dorfbäcker/ -metzger oder auf dem Wochenmarkt einkaufen

– fragen, woher die Produkte stammen und wie sie verarbeitet wurden

– Gemüse, Obst oder Kräuter selbst anbauen

– Getränke von regionalen Herstellern bevorzugen

– Lebensmittel der Saison kaufen, z.B. Erdbeeren im Sommer

– auf Qualitätssiegel und -standards achten (z.B. demeter, Fairtrade,…)

– Produkte mit möglichst wenig Verpackung kaufen

– auch bei Tiefkühlprodukten auf deren Herkunft achten

Linktipps:

–      http://www.stilvollerleben.de/

–      http://www.fairtrade.de/

–      http://www.bmelv.de/DE/Ernaehrung/Wert-Lebensmittel/RegionaleVielfalt/node.html

Buchtipp:

Dr. Karl von Koerber und Hubert Hohler: Nachhaltig genießen – Rezeptbuch für unsere Zukunft, TRIAS-Verlag 2012

 

Mobilität: Wie bin ich verantwortungsvoll mobil?

Eine der größten Belastungen für unsere Umwelt ist der Ausstoß von Treibhausgasen, vor allem CO2. Einen Großteil davon produzieren wir im Straßenverkehr. Da wir auf Mobilität angewiesen sind, lässt sich der Ausstoß dieser Gase nicht ganz verhindern, hier aber einige Tipps, die dazu beitragen, ihn erheblich zu reduzieren:

Bei Kauf eines Neuwagens auf sparsamen Kraftstoffverbrauch achten:

–          Erfahrungsberichte z.B. auf www.spritmotor.de

–          Fahrzeugschein (Position V7 bei Diesel durch 26,5, bei Benziner durch 23,6 um den Normalverbrauch in Litern pro 100km zu berechnen)

Weitere Spritspartipps:

–          Auf Leichtlaufreifen umstellen (auch im Winter geeignet)

–          Niedertourig fahren

–          Auf Klimaanlage verzichten

Auf Bus und Bahn umsteigen:

Ob auf kurzen oder langen Strecken, es lohnt sich fast immer, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Einige Gründe dafür sind:

–          Oftmals bequemer und günstiger

–          Moderne Hochgeschwindigkeitszüge verbrauchen auf 100 km etwa zwei Liter Benzin

–          Auch für Kurzstrecken, Züge fahren sowieso

–          Auf regionale Angebote achten (z.B. Länderticket)

Wenn möglich auf das Fliegen verzichten:

Flugzeuge verursachen mit Abstand das meiste CO2 aller Verkehrsmittel. Deshalb sollte man versuchen, komplett auf Flugzeuge zu verzichten. Sollte sich das Fliegen nicht vermeiden lassen, kann man einen Ausgleich für die entstandenen Schäden leisten:

–          Emissionsausgleich (z.B. auf www.atmosfair.de), Geld kommt Energiesparprojekten in Entwicklungsländern zugute

Fahrgemeinschaften bilden:

–          Zur Arbeit, zur Schule oder zur Gruppenstunde

Linktipps:

www.mitfahrgelegenheit.de

www.mitfahrzentrale.de

Buchtipp: Peter Unfried: Öko: Lebe wild und emissionsfrei!, Dumont Buchverlag 2011

 

Gruppenleitung: Was kann ich als Gruppenleiter/in berücksichtigen?

Was kann ich im Gruppenraum beachten?

Im Gruppenraum – wie auch zu Hause – gibt es viele Möglichkeiten, klug und nachhaltig zu handeln. Viele der folgenden Tipps helfen zudem, Energie (und somit auch bares Geld) zu sparen:

–          Kühlschränke von Eis befreien

–          Undichte Fenster vermeiden

–          Keine Geräte auf Stand-by, Wasserboiler ausschalten

–          Nicht benötigte Lichter ausschalten (WC nicht vergessen!)

–          Musik nicht voll aufdrehen

–          Geeignete Behälter zur Mülltrennung aufstellen

–          Raumdekoration selber basteln

–          Der Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung einen Stromanbieterwechsel vorschlagen (Stichwort: „grüner Strom“)

–          Bastel- und Handwerksmaterial aus Dorfläden besorgen

–          Discounterprodukte und bestimmte Marken vermeiden

Wie bereite ich ein Großevent vor?

Bei der Planung einer größeren Veranstaltung gibt es meistens viele Dinge zu beachten und zu planen. Vor lauter anderen Dingen fällt dabei schnell der Gesichtspunkt „Nachhaltigkeit“ unter den Tisch. Dabei gibt es einige einfache Punkte, durch deren Beachtung man schon sehr viel zur Umweltverträglichkeit einer Veranstaltung beitragen kann:

Verringerung des CO2-Ausstoßes:

CO2 ist ein Gas, das bei vielen Vorgängen in unserem Alltag anfällt. Es verstärkt jedoch den Treibhauseffekt und trägt maßgeblich zur globalen Erwärmung bei. Deshalb sollte die Devise jeder Veranstaltung sein, so wenig CO2 wie möglich zu produzieren.

Das kann z.B. durch folgende Maßnahmen erreicht werden:

–        Wahl von Veranstaltungsorten, die bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind und bei denen in der Regel das Prinzip der „kurzen Wege“ verwirklicht werden kann

–        Wahl von Veranstaltungszeiten (Beginn/Ende), die den TeilnehmerInnen eine problemlose An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglichen

–        CO2-Neutralisation

Natürlich lässt sich der Ausstoß von CO2 nicht komplett verhindern. Damit die Auswirkungen aber möglichst ausgeglichen werden, kann man jedoch Gegenmaßnahmen ergreifen:

Das könnte dann z.B. folgendermaßen ablaufen:
Zuerst wird errechnet, wie viel CO2 bei der Durchführung der Veranstaltung genau anfällt. Dabei spielt z.B. der Verbrauch an Energie auf dem Event eine große Rolle. Auch ob die Gäste und Veranstalter mit dem Flugzeug, der Bahn, dem PKW oder den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen und welche Strecke Sie dabei zurück legen, ist für die Errechnung des genauen CO2-Ausstoßes maßgeblich.

Danach wird für das entstandene CO2 ein Ausgleich geleistet. So kann z.B. in die Wiederaufforstung von Regenwäldern investiert werden. Die Pflanzen, die auf diesen Flächen wachsen, speichern wieder CO2 aus der Atmosphäre und sorgen so dafür, dass die CO2 -Bilanz ausgeglichen wird.

Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauches:

Die Reduzierung des Verbrauches von Energie, Wasser, Papier etc.  schont zum einen euren Geldbeutel und hilft zum anderen der Umwelt.

Das könnt ihr z.B. durch folgende Maßnahmen erreichen:

–        Druck von Flyern, Einladungen und Abläufen auf Recyclingpapier

–        Eindämmen der Papierflut auf Konferenzen und Sitzungen:
Nur das drucken, was auch unbedingt in Papierform gebraucht wird. Und was gedruckt werden muss, der Anzahl der Teilnehmer anpassen und möglichst doppelseitig drucken.

–        Einsatz energieeffizienter Veranstaltungstechnik

Verringerung des Abfallaufkommens:

Wo viele Menschen sind, fällt auch schnell viel Müll an. Wenn man von Anfang an clever plant, lässt sich der Müllberg z.B. durch folgende Maßnahmen in Grenzen halten:

–        Mehrweg statt Einweg:
Gläser und Pfandbecher sind sicher sinnvoller als Einwegbecher

–        Kauf sinnvoller Verpackungsgrößen:
Gerade wenn man größere Mengen von einem bestimmten Produkt benötigt, macht es Sinn dieses in möglichst großen Gebinden zu kaufen. Das spart Verpackung und meistens auch Geld

–        Weniger ist Mehr:
Preislisten, Zeitpläne oder ähnliches  wirken meistens besser, wenn sie einmal an einem günstigen Platz aushängen anstatt vielfach am Veranstaltungsort. Nebenbei  spart ihr so Druckkosten und schont  die Umwelt

–        Getrennte Müllsammlung:
Wenn ausreichend getrennte Müllcontainer zur Verfügung stehen und diese entsprechend gekennzeichnet sind, landen weniger Abfälle auf dem Boden und können durch die Mülltrennung teilweise wieder recycelt werden

Linktipps:

–       www.atmosfair.de

–        http://www.myclimate.org/de.html

–        https://www.atmosfair.de/uploads/media/BMU-UBA_2011_-Leitfaden_Veranstaltungen_01.pdf

Was kann ich beim Thema Öffentlichkeitsarbeit beachten?

Wenn euch das Thema „Kluger und nachhaltiger Konsum“ am Herzen liegt, dann solltet ihr dies auch nach außen tragen. Das sorgt nicht nur für ein gutes Image eurer Ortsgruppe, sondern hilft auch dabei, dass andere Menschen sich zukünftig umweltfreundlicher verhalten und ihren Lebensstil überdenken. Dabei spielt das Thema „Öffentlichkeitsarbeit“ eine große Rolle. Einige praktische Tipps für eine sinnvolle und nachhaltige Öffentlichkeitsarbeit möchten wir euch nun nachfolgend vorstellen.

Internet:

–  viele wichtige Termine und Informationen, die eine Gruppe oder einen Bezirk betreffen, können heute leicht über das Internet (z.B. über Facebook, Twitter, …) kommuniziert werden. Dies spart sowohl Papier als auch Zeit.

–  eine eigene Homepage der Ortsgruppe stiftet zum einen Identität und reduziert zum anderen den Papierverbrauch enorm.

Flyer, Plakate:

– Beim Druck von Flyern oder Plakaten sollte darauf geachtet werden, dass ausschließlich umweltfreundliche Farben sowie umweltschonendes Papier verwendet wird.

– Generell sollte der Papierverbrauch möglichst gering gehalten werden. Bestimmte Informationen, die für alle wichtig sind, können auch auf ein Plakat geschrieben oder laminiert werden.

– Mit lokaler Werbung auf euren Flyern und Plakaten lassen sich erhebliche Kosten sparen. Fragt doch einfach einmal beim Metzger, Bäcker oder der Bank eures Vertrauens nach, ob er eure Drucksachen sponsert, wenn sein Logo darauf erscheint.

Linktipps:

–       www.ecoshopper.de

–       http://fair-handel.net/

 

Buchtipp: Martina Hahn/Frank Herrmann: Fair einkaufen – aber wie?: Ratgeber für Fairen Handel, für Mode, Geld, Reisen und Genuss, Verlag Brandes & Apsel, 4. Auflage 2012

 

Kleidung: Wie fülle ich meinen Kleiderschrank trendy und fair?

Beim Thema Kleidung wird meist darauf geachtet, dass die Kleidung günstig ist und der aktuellen Mode entspricht. Oftmals kommt dabei leider der Faktor Nachhaltigkeit zu kurz. Im Folgenden findet ihr ein paar Tipps, wie man seinen Kleiderschrank trendy und fair füllen kann.

Socken, Schals, Handschuhe:

–       Selbst stricken oder stricken lassen (z.B. www.oma-strickt-es-dir.de)

Mäntel, Jacken:

–       Secondhand-Shop

Die Produkte müssen bestimmte Qualitätsstandards  erfüllen, bevor sie in einen Secondhand Shop aufgenommen werden. Man kann also sicher sein, dass die Ware hygienisch einwandfrei ist und auch qualitativ daran nichts auszusetzen ist

Schuhe:

–       Darauf achten, dass die Sohle aus Naturkautschuk und nicht aus Synthetik besteht

–       Auf Geruch achtenà strenger Geruch ist ein Zeichen für umwelt- und gesundheitsschädliche Klebstoffe

–       Kontrollieren, ob die Schuhe recyclingfähig sind- sind z.B. Sohle und Innenleben voneinander trennbar?

–       darauf achten, dass die Schuhe aus umweltverträglichen Materialien wie z.B Naturkautschuk, Biobaumwolle, Naturleder usw. hergestellt sind

–       Tipp: Faire Schuhe findest du z.B. unter:

T- Shirts:

–       Umweltfreundliche Materialien sind z.B. Hanf, Flachs, Leinen, Biobaumwolle

–       Auch Kunstfasershirts werden immer umweltfreundlicher:
Die Herstellung verbraucht sogar weniger Wasser wie bei Biobaumwolle (Quelle: www.utopia.de)

–       Darauf achten, Produkte zu kaufen, die man recyceln kann:
Am besten sind dafür Textilien aus Polyester geeignet

–       Faire T-Shirts findet ihr z.B. unter:

Jeans:

–       Auf Geruch achten:
Chemischer Geruch ist ein Zeichen für umwelt- und gesundheitsschädliche Stoffe

–       Jeans im „Used- Look“ wurden mit chlorhaltiger Lauge gebleicht und sind deshalb schädlich für Umwelt und Gesundheit

–       Textilzeichen wie „bügelfrei“ und „pflegeleicht“ lassen erkennen, dass Kunstharze, die Formaldehyd enthalten, in den Stoff eingearbeitet wurden. Dieses wird beim Schwitzen oder Bügeln freigesetzt

Faire Jeans findet ihr z.B. unter:

Allgemeines:

–       Informiert der Hersteller über die Produktion?

–       Legt er eventuell sogar „Reisepässe“ bei?  Diese Reisepässe informieren darüber, woher die verwendeten Materialien kommen, welche Chemikalien darin enthalten sind und welche sozialen Standards eingehalten werden

–       Hinweise wie „separat waschen“ und „fade out“ bedeuten, dass viele lose Farbstoffe in den Textilien enthalten sind

–       Nicht zu heiß waschen spart Energie: Bsp. 40*C statt 60*C spart ein Drittel der Energiekosten

–       Auf Gütesiegel achten (Infos z.B. unter www.utopia.de)

Buchtipp: Kirsten Brodde: Saubere Sachen: Wie man grüne Mode findet und sich vor Öko-Etikettenschwindel schützt, Ludwig Buchverlag 2009

 

Freizeit: Wie kann ich meine Freizeit umweltbewusst gestalten?

Gerade auch im Freizeitbereich ist es sehr wichtig, auf einen klugen und nachhaltigen Lebensstil zu achten. Nachfolgend wollen wir euch einige leicht umsetzbare Verhaltenstipps geben.

Was kann ich zum Beispiel alles beachten, wenn ich in den Urlaub fahre?

–       wenn möglich mit dem Zug in den Urlaub fahren, denn das ist energiesparender als mit dem Auto oder gar dem Flugzeug

–       eigene Verpflegung für die Fahrt mitnehmen

–       Bevor man von zu Hause wegfährt, sollte man sich vergewissern, dass alle Heizungen und Lichtquellen ausgeschaltet  sind

–       Ökologische Hotels und Jugendherbergen nutzen (es gibt eine empfehlenswerte Häuserliste der KLJB-Bundesebene!)

–       entsprechende umweltfreundliche Reiseangebote im Internet recherchieren.

–       auch vor Ort möglichst kein Auto, sondern lieber ein Fahrrad mieten

–       so oft es geht öffentliche Verkehrsmittel nutzen

–       „All-inclusive“-Angebote möglichst meiden (viel Abfall und Schädigung der örtlichen Gastronomie)

–       Die Aktivitäten sollten den Lebensbedingungen vor Ort angepasst sein (keine Unternehmungen durchführen, die der Umwelt schaden könnten).

Linktipps:

–       www.forumandersreisen.de

–       www.mitfahrgelegenheit.de

–       www.bahn.de

Was kann ich beim Thema Freizeitsport beachten?

–       Fahrgemeinschaften zum Training und zu den Spielen bilden. Das spart Benzinkosten und schont die Umwelt!

–       Nur faire und umweltfreundlich hergestellte Trikots bzw. Ausrüstung kaufen

Linktipps:

–       www.gepa.de

–       www.lamulamu.de

Buchtipp: Hans Holzinger: Nachhaltig leben – 25 Vorschläge für einen verantwortungsvollen Lebensstil, JBZ-Verlag 2002

 

Entsorgung: Wie entsorge ich clever?

Entsorgung ist ein wichtiger Begriff, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht. In der heutigen Zeit, in der Rohstoffe immer knapper werden, wird es immer wichtiger Ressourcen zu sparen. Besonders wichtig ist dabei auch das Einsparen von Müll. Es ist nicht immer leicht, sich richtig zu verhalten. Doch sollte hier jede/r ein Gespür für Wiederverwendung, Recycling und Sparsamkeit entwickeln.

Lebensmittel und Küchenabfälle:

Allzu oft werden Lebensmittel weggeworfen, obwohl sie noch gut sind. Wichtig ist hier auch das Mindesthaltbarkeitsdatum, welches oft als maximales Haltbarkeitsdatum betrachtet wird.

–       Komposthaufen im Garten oder Biotonne („Abfall“ wird zu Dünger)

–       Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen bedeutet nicht automatisch verdorben

–       „Resteessen“

Lebensmittel nicht vorschnell wegwerfen

Obwohl der Hunger in der Welt zunimmt, wird hierzulande ein Großteil der Lebensmittel weggeworfen – in Deutschland im Wert von durchschnittlich 400 Euro pro Jahr und Haushalt, so die Gesellschaft für Konsumforschung. Viele Speisereste sind jedoch noch einwandfrei. Damit wird neben dem Nährwert laut Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auch viel Energie vernichtet, die für Produktion und Verarbeitung, Transport und Lagerung der Lebensmittel eingesetzt wurde.

Ein erheblicher Teil dieser Verschwendung könnte durch bewusstes Verbraucherverhalten reduziert werden. Der BUND rät, mit Hilfe einer Einkaufsliste nur bedarfsorientiert einzukaufen und sich nicht von Sonderangeboten oder Rabatten verleiten zu lassen. Durch eine übersichtliche Lagerung können Lebensmittel zudem nicht unbemerkt verderben. Die Haltbarkeit der Vorräte sollte regelmäßig geprüft werden. Nahrungsmittel, die nicht in absehbarer Zeit verbraucht werden, sind im Gefrierfach besser aufgehoben. Packungen mit abgelaufenem Datum dürfen jedoch nicht eingefroren werden. Die meisten Lebensmittel lassen sich zwischen sechs und 12 Monaten ohne Bedenken einfrieren.

Es müssen auch nicht alle Essensreste weggeworfen werden. Sie können im Kühl- oder Gefrierschrank aufbewahrt und später als Zutat für eine neue Mahlzeit verwendet werden. So lassen sich z.B. mit Pellkartoffeln Suppen aufwerten oder aus Hühnerfrikassee Brotbelag zaubern.

Im „Nichts Wegwerfen Kochbuch” von Patrick Jaros (Parragon Verlag, 2007) sind interessante Rezepte für eine schmackhafte Resteverwertung zu finden.

(Quelle: http://www.bund.net/service/oekotipps/), Stand:4. Februar 2009

Handys, Laptops und andere Kommunikationsgeräte:

Kommunikationsgeräte sind voll mit giftigen Substanzen, aber auch mit wertvollen Metallen. Diese sollten auf keinen Fall über den Hausmüll entsorgt werden. Es gibt spezielle Sammelstellen und Sammelaktionen. (Quelle: BUND)

Handys umweltgerecht entsorgen:

Rund 70 Millionen Bundesbürger nutzen inzwischen Mobiltelefone, Tendenz weiter steigend. Die sich rasant entwickelnde Technik einerseits und Millionen Billiggeräte andererseits bewirken bei Handys die geringe Gebrauchsdauer von durchschnittlich unter einem Jahr.

Der Wunsch der Telefonkunden, stets auf dem neuesten High-Tech-Stand zu sein, lässt das Aufkommen an Elektronikschrott auch in diesem Bereich stetig anwachsen. Alte Handys gehören aber nicht in den Hausmüll.

Die Geräte bestehen aus einem hochgiftigen Cocktail aus Schwermetallen und Chemikalien. Bei der Verbrennung mit dem Hausmüll oder nach Ablagerung werden diese freigesetzt. Toxische Substanzen wie Quecksilber, Blei, Cadmium und Arsen gefährden dann Menschen und Umwelt.

Wer ein altes Handy umweltgerecht entsorgen will, kann bei seiner Gemeinde nach einer geeigneten Sondermülldeponie fragen. Einige Fachhändler nehmen inzwischen gebrauchte Handys zur Entsorgung zurück.

Der BUND rät, die Lebensdauer neuer Handys von rund fünf Jahren möglichst voll auszunutzen, um so unnötige Umweltbelastungen zu vermeiden.

(Quelle: http://www.bund.net/service/oekotipps/), Stand: September 2007

Kleidung:

– Die Herstellung von Kleidung ist sehr ressourcenaufwendig und wird oft unter schlechten sozialen Bedingungen hergestellt. Umso wichtiger sind auch hier die Sparsamkeit und eine sinnvolle Entsorgung

– Abgabe von Kleidung an Second-hand Shops oder an Sammelstellen (Bei Letzterem ist auf das Siegel des Dachverbandes Fair Wertung zu achten)

Alte Kleider neu entdecken:

Ein voller Kleiderschrank gehört schon bei Kindern zur Grundausstattung. Modisch muss die Kleidung sein und möglichst auch noch schmutzabweisend und bügelfrei. Oft handelt es sich um billige Ware, die nach kurzer Zeit wieder durch neue Mode ersetzt wird. Der BUND weist darauf hin, dass es viele Möglichkeiten gibt, ausrangierte Kleidungsstücke weiter zu verwerten.

Deutsche, Schweizer und Amerikaner verbrauchen pro Kopf und Jahr etwa zwölf Kilogramm Bekleidung. Damit liegen sie gemeinsam an der Weltspitze. Allein in Deutschland werden jährlich 560.000 Tonnen Kleidungsstücke ausrangiert, weil sie aus der Mode gekommen oder kaputt sind. Die Hälfte davon landet im Hausmüll. Dabei hat jedes abgelegte Stück im Durchschnitt erst ein Drittel seiner möglichen Lebensdauer hinter sich. Würde der Großteil der Textilien weiter verwendet, könnte auch Deutschland auf den weltweit durchschnittlichen Verbrauch von fünf bis sieben Kilogramm pro Kopf und Jahr kommen.

Der BUND rät, aus alter Kleidung ”etwas zu machen”. Man kann seine Altkleider zum Beispiel in einem so genannten Outfitlifting umarbeiten lassen. Jung-Designer oder auch Änderungsschneider bieten an, aus der Mode Gekommenes mit originellen Details zu bestücken. Wer sich von einem gut erhaltenen Kleidungsstück lieber trennen möchte, kann es tauschen oder verkaufen – am besten auf einer nahe gelegenen Kleider-Börse oder im Secondhandladen um die Ecke, damit der Verpackungs- und Transportaufwand möglichst gering bleibt.

Bei Altkleidersammlungen empfiehlt der BUND, sich über die Verwendung der Textilien zu informieren. Wenn eine Sammlung das Siegel des Dachverbandes „FairWertung“ hat, garantieren die Verwerter, dass sie Umweltstandards einhalten und klare Informationen über die Weiterverwendung geben. Grundsätzlich gehören in Altkleidersammlungen nur solche Textilien, die man selber auch noch tragen würde.

(Quelle:http://www.bund.net/service/oekotipps/), Stand: September 2007

Sammeln statt wegschmeißen (Recycling):

Jeder kann dazu beitragen, dass Rohstoffe  (wie z.B. Metalle, Kunststoffe, Elektrogeräte, Glas, Korken,…) im ständigen Kreislauf bleiben.

Zum Teil ist es selbstverständlich solche Stoffe zu sammeln und separat abzugeben. Doch gerade Metalle gelangen immer noch in einem sehr großen Maß auf Deponien und sind dann nicht mehr zugänglich.

–       Tipp: Recyclinghöfe sind ideale Annahmestellen für Materialien aller Art.

Korken sammeln

Mehr als eine Milliarde Korken werden jährlich allein in Deutschland als Flaschenverschlüsse eingesetzt. Doch der klassische Flaschenkorken hat große Konkurrenz bekommen: Immer häufiger kommen Verschlüsse aus Kunststoff, Metall und Glas zum Einsatz. Dabei haben Kork-Verschlüsse die bessere Öko-Bilanz, so der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND).

Obwohl der Rohstoff fast ausschließlich aus Spanien und Portugal stammt, wird bei Fertigung und Transport eines Korkverschlusses nur etwa ein Viertel soviel Kohlendioxid freigesetzt wie bei einem Verschluss aus Kunststoff oder Metall. Der weltweite Korkeichenanbau leistet mit einer Gesamtfläche von rund 27 Mio. Quadratkilometern wertvolle Beiträge für die Umwelt. Die Bäume binden jährlich etwa fünf Millionen Tonnen Kohlendioxid und dienen Zugvögeln wie Kranichen als Winterquartier.

Der BUND rät, alte Flaschenkorken bei Sammelstellen abzugeben. Die gesammelten Flaschenverschlüsse werden u. a. zu Korkgranulat verarbeitet, das den Grundstoff zur Herstellung von ökologischem Dämmmaterial bildet. Der Einsatz synthetischer Dämmstoffe, wie etwa Styropor, wird dadurch reduziert.

Wo Korken gesammelt werden, erfahren Sie beim örtlichen Wertstoffhof oder beim Deutschen Kork-Verband.

(Quelle: http://www.bund.net/service/oekotipps/), Stand: März 2009

Elektroschrott nicht in den Hausmüll:

In Deutschland fallen jährlich rund zwei Millionen Tonnen Elektroschrott an – Tendenz steigend. Wohin mit dem Elektroschrott? Seit 2006 gilt das neue Elektronikschrott-Gesetz, nach dem ausrangierte Elektrogeräte nicht mehr in der grauen Mülltonne entsorgt werden dürfen. Geräte von der Waschmaschine über den Staubsauger, dem PC bis hin zum Rasierapparat und alle Arten von Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen müssen bei kommunalen Sammelstellen abgegeben werden. Diese nehmen die Altgeräte kostenlos entgegen.

Für die fachgerechte Entsorgung und Verwertung der ausgedienten Elektrogeräte sind die Hersteller verantwortlich. Das neue Entsorgungssystem hat drei wichtige Vorteile: Die Belastung von Mensch und Umwelt mit gefährlichen Stoffen wird reduziert, das Recycling der Geräte spart wertvolle Ressourcen und die Hersteller erhalten den Anreiz, die Geräte von vornherein ressourcenschonend, schadstoffarm und recyclingfreundlich zu gestalten.

Um zu einer Reduzierung von Elektroschrott beizutragen, sollten hochwertige und langlebige bzw. gebrauchte Elektrogeräte gekauft werden. Gebrauchtwarenbörsen bieten funktionsfähige Altgeräte an und können dort auch abgegeben werden.

(Quelle: http://www.bund.net/service/oekotipps/), Stand: September 2007

 

Müll vermeiden und Ressourcen sparen:

Gerade im Lebensmittelbereich ist es auffällig, wie viel Müll durch Verpackungen entsteht. Deshalb ist darauf zu achten, dass:

–       Produkte nicht doppelt oder dreifach verpackt sind

–       nicht alles in Plastiktüten eingepackt wird

–       Aluminium- oder Klarsichtfolie eingespart werden

–       Mehrwegbehälter verwendet werden (Mehrwegflasche , Vesperbox, Stofftasche …)

Mehrwegbehälter gegen Verpackungsmüll:

Joghurt in kleinen Plastikbechern, Schokolade in bunten Schachteln, Butterbrote in glitzernder Alufolie – Lebensmittel werden aufwändig verpackt. Das verbraucht wertvolle Ressourcen und belastet die Umwelt. Wer Verpackungsmüll vermeiden will, sollte beim Einkauf auf frische und sparsam verpackte Ware achten. Bei der Lagerung im Haushalt und beim Verzehr unterwegs bieten Mehrwegbehälter eine ökologische und preiswerte Alternative zum „Ex-und-Hopp“.

Würden Schüler und Erwerbstätige ihren Proviant in Mehrwegbehälter anstatt in Wegwerffolien packen, ließen sich in Deutschland knapp neunzig Prozent des Pausenmülls einsparen. So die Schätzung des Instituts für ökologisches Recycling. Genauso könnte der Müll auf deutschen Straßen und Autobahnen um rund 500.000 Tonnen jährlich verringert werden. Der Verpackungsmüll im Handel ließe sich leicht um ein Drittel reduzieren, wenn vermehrt frische Ware mit eigenen Tragetaschen und Frischhaltedosen eingekauft würde.

Mehrwegbehälter aus Kunststoff sind pflegeleicht und stoßfest. Das macht sie für den Transport von Einkäufen und Proviant besonders geeignet. Sie sollten jedoch sorgfältig ausgewählt werden. Bestandteile wie Weichmacher, PVC, Formaldehydharze oder Schwermetalle sind giftig für Mensch und Umwelt und sollten nicht mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Vorsicht ist vor allem bei billigen Schüssel- und Dosensets geboten, deren Inhaltsstoffe nicht gekennzeichnet sind.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt hochwertige Behälter aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP). Im Haushalt kann auf Kunststoffbehälter weitgehend verzichtet werden. Mit Ausnahme von Gefriergut lagern Lebensmittel am besten in Glas oder schadstoffgeprüfter Keramik. Für Trockenprodukte wie Mehl, Nudeln oder Zucker eignen sich auch Holzkisten aus dem Naturwarenhandel.

(Quelle: http://www.bund.net/service/oekotipps/), Stand: September 2007

Buchtipp: Leo Hickman: Fast nackt – mein abenteuerlicher Versuch, ethisch korrekt zu leben, Piper Taschenbuch 2008

 

Weitere interessante Links zum Thema Kluger und nachhaltiger Konsum”

Hier findest du viele nützliche Links aus dem Internet zum Thema Kluger und nachhaltiger Konsum”. Viel Spaß beim nachhaltigen Surfen wünscht der Arbeitskreis!

Unter www.stilvollerleben.de findest du interessante Artikel und Gruppenstundevorschläge von der KLJB-Bundesebene.

Hilfreiche Bücher zum Thema findest du unter www.landjugendshop.de.

Vielseitige Informationen und Diskussionsmöglichkeiten zu allen möglichen Aspekten des Themas “Konsum” gibt es unter www.utopia.de

Informationen rund ums Thema “Faire Kleidung” findest du unter www.lamulamu.de

Eine Linksammlung zu verschiedenen Themen findest du unter www.bioverzeichnis.de

Zum Thema “Reiseplanung” findest du viele Tipps und Infos unter www.mobileety.de

Viele Hersteller von Naturkosmetika und Infos zu den Produkten findest du unter www.kontrollierte-naturkosmetik.de und www.natrue.org

Die Seite des BDKJ-Bundesverbandes zum Thema “Nachhaltiger Konsum” findest du unter www.bdkj.de/kritischerkonsum

Verschiedene nützliche Bildungsmaterialien findest du unter www.zukunftsfähiges-deutschland.de

Auch die KJG-Bundesebene informiert dich umfassend über kritischen Konsum unter www.kjg.de/index.php?id=269

Die BUNDjugend gibt dir die Möglichkeit der Berechnung des eigenen ökologischen Fußabdrucks unter www.latschlatsch.de

Der Rat für nachhaltige Entwicklung wurde 2001 von der Bundesregierung ins Leben gerufen, um diese in Fragen der Nachhaltigkeit zu beraten. Hier findest du auch einige gute Publikationen zum Thema „Nachhaltiger Konsum”. Die Seite findest du unter www.nachhaltigkeitsrat.de

Eine interessante Plattform zum Thema „Nachhaltigkeit”, die auch zum Mitmachen einlädt und bei der es tolle Preise zu gewinnen gibt, findest du unter http://www.zukundo.de/start.php

Die Informations- und Aktionsplattform des BDKJ Mainz zu den Themen „Nachhaltiger Konsum” und „Klimaschutz” erreichst du unter www.bistummainz.de/bistum/menschen/jugend/bdkj/themen_projekte/nachhaltigkeit/index.html

Die Kampagne des BDKJ Bayern für den Fairen Handel findest du unter http://fairbrechen.de

Der BDKJ-Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart bietet seine Materialien und eine Arbeitshilfe zum Thema „Geld regiert die Welt” bei der Fachstelle „Globales Lernen” an unter www.bdkj.info/fachstellen/globales-lernen/material-downloads

Hilfreiche Materialien für Gruppenstunden zur Thematik

Hier findest du viele hilfreiche Materialien zum Thema „Kluger und nachhaltiger Konsum” von der KLJB-Bundesebene für die Durchführung von Gruppenstunden zum Thema.

www.kljb.org, www.stilvollerleben.de

 

Arbeitshilfe STILvollerLEBEN” der KLJB-Bundesebene (mit vielen Infos und Aktionsideen für Gruppenstunden und Projekte!)

 

2009_STILvollerLEBEN_Arbeitshilfe

Dokumentation STILvollerLEBEN (Die 24seitige Dokumentation fasst die wesentlichen Inhalte, Ziele und Bewertungen der KLJB-Kampagne STILvollerLEBEN – Aktiv für kritischen Konsum” zusammen – mit einem Beitrag über unser 60-jähriges Diözesanjubiläum Ab ins Land!”

 

2010_Info_Dokumentation_STILvollerLEBEN

Gegen den Strom – Klimaschutz mit erneuerbaren Energien (gut verständliche Informationen zu erneuerbaren Energien und zu einem Wechsel des Stromanbieters)

 

2009_Info_Erneuerbare_Energien

Broschüre Engagement zieht an!” (stellt ausbeuterische und unökologische Textilproduktionen einer ökologisch und sozial verträglichen Herstellung von Kleidung gegenüber)
 

Unter www.landjugendshop.de kannst du folgende Bücher bestellen, die nicht teuer (4,50-5,50 Euro)

und sehr zu empfehlen sind:

 

 

 

 

Wenn ihr weitere Bücher- und Materialtipps für uns habt, dann lasst es uns bitte wissen (nicole.arweiler@kljb-freiburg.de)!

 

 

„Tour de G´scheit” 2011 – Unsere Tour durch die Bezirke

 

Der Arbeitskreis (AK) „Kluger und nachhaltiger Konsum“ der KLJB Freiburg hat von Mai bis Juli 2011 eine Bezirkstour mit dem Motto „Tour de G`scheit – auf die kleinen Schritte kommt es an!” durch die Erzdiözese Freiburg durchgeführt. Unser Ziel war es, das Thema „Kluger und nachhaltiger Konsum“ interessierten Ortsgruppen mit Hilfe eines alltagsnahen Planspiels im Rahmen einer Gruppenstunde anschaulich nahezubringen. Dabei haben wir uns u.a. mit der Frage „Wie können wir in der KLJB verantwortungsbewusst handeln und konsumieren?“ auseinandergesetzt – und dies nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit viel Spaß und Lust an der praxisnahen Umsetzung des Themas sowohl in den privaten als auch in den KLJB-Alltag! Insgesamt wurde die Gruppenstunde in acht Bezirken durchgeführt. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an die jeweiligen Bezirksleitungen bzw. die Verantwortlichen in den Bezirken sowie an die zahlreichen HelferInnen des Arbeitskreises (u.a. hat uns der Förderverein der KLJB toll unterstützt)! Nachfolgend findet ihr einige Impressionen von der Bezirkstour. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder!

KLJB Landshausen (Bezirk Kraichgau)

 

KLJB Forchheim (Bezirk Kaiserstuhl)

 

 

 

 

KLJB St. Märgen (Bezirk Hochschwarzwald)

 

 

 

KLJB Oberwittighausen (Bezirk Tauberbischofsheim)

 

 

KLJB Fischerbach (Bezirk Kinzigtal)

 

 

 

KLJB Lippertsreute (Bezirk Linzgau)

 

 


Exkursion des Arbeitskreises ins Mannheimer TECHNOSEUM

Am 31. März 2012 fand die Exkursion des Arbeitskreises „Kluger und nachhaltiger Konsum” der KLJB Freiburg ins Mannheimer TECHNOSEUM statt. Dort besuchten 17 KLJBlerInnen aus der ganzen Erzdiözese Freiburg die sehenswerte Sonderausstellung „Unser täglich Brot… Die Industriealisierung der Ernährung”. Nach einer hochinteressanten, 90minütigen Führung durch unseren Experten und Doktoranden Olaf stärkte sich die Gruppe bei einem Mittagessen in der historischen Arbeiterkneipe des Museums. Anschließend veranstaltete der Arbeitskreis noch ein Quiz zur Sonderausstellung, bei dem es diverse Preise zu gewinnen gab. Mit vielen neuen und interessanten Erkenntnissen und Eindrücken rund um das wichtige Thema „Ernährung” machten sich die KLJBlerInnen wieder auf die Heimreise. Dies war sicherlich nicht die letzte Exkursion des Arbeitskreises. Auch für 2013 ist wieder ein gemeinsamer Ausflug in Planung.

Hier könnt ihr euch ein Interview von KLJB-Bildungsreferent Robert Mai zur Exkursion nach Mannheim und zu den Zielen des Arbeitskreises anhören.

Interview mit KLJB-Bildungsreferent Robert Mai

 

 

 

 


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